25
Minuten lang passierte nicht viel beim Auswärtsspiel in Heessen;
beide Mannschaften schafften es nicht, kontrolliert den Ball vor
des Gegners Tor zu bringen. Das Spiel plätscherte so dahin.
Dann schien man sich stillschweigend darauf geeinigt zu haben, es
mal gemeinsam mit dem Tore schießen zu versuchen und suchte
sich dafür das Gehäuse der Schwarz-Gelben aus. Und siehe
da: bereits drei Minuten später führte die Heimmannschaft
mit 2:0. Bei aller Bescheidenheit darf behauptet werden, dass wir
hierbei den weitaus größeren Anteil am Entstehen der
Treffer hatten. Und weil es so schön war, legten wir bis zur
Pause noch zweimal nach, so dass der Gastgeber ohne viel Zutun mit
einer beruhigenden 4:0-Führung in die Pause gehen konnte. Im
zweiten Spielabschnitt passierte dann nicht mehr allzu viel.
Der
ohnehin schon reich mit Negativ-Höhepunkten gespickten Halbserie
fügten wir somit einen weiteren hinzu. Gegen einen ganz schwachen
Gegner schafften wir es weder in der Offensive das gegnerische Tor
in Gefahr zu bringen noch in der Defensive die alles andere als
gefährlichen Stürmer zu kontrollieren. So kommt es am
Sonntag noch vor der Winterpause zu einem 6-Punkte-Spiel gegen den
Abstiegskonkurrenten aus Bausenhagen.
Zur
heutigen Heimniederlage gegen Rot-Weiß Unna gibt es sicherlich
viel zu erzählen, andererseits lässt sich das Spiel aber
auch kurz und knapp zusammenfassen: Heute war einer der Tage, an
denen wenig zusammen passte! Bereits früh in der Partie führte
der Gast aus Unna mit 2:0. Als wir uns nach einer halben Stunde
in der Defensive stabilisiert hatten, war die Begegnung im Grunde
schon entschieden, da in der Offensive nichts klappte. Keinerlei
Impulse über die beiden Außen, wenig Präsenz im
zentralen Mittelfeld und die Stürmer hingen in der Luft. So
kamen wir über die gesamte Spielzeit kaum zu zwingenden Einschussmöglichkeiten.
Unna tat nicht mehr als nötig und brachte die Führung
sicher über die Zeit.
Nun
heißt es, in den kommenden Wochen die dringend benötigten
Punkte gegen die direkten Mitkonkurrenten zu sammeln.
Mit
einem auf 12 einsatzfähige Spieler geschrumpften Kader reisten
wir zum ungeschlagenen Tabellenführer nach Niederaden. Ob der
sehr tiefe und nasse Rasenplatz unserem Vorhaben, zumindest eine
anständige Leistung zu bieten, dabei eher dienlich oder hinderlich
war, kann mit einem klaren Jein beantwortet werden. Bis auf zehn
Minuten in der zweiten Halbzeit, in denen wir uns gleich vier Gegentreffer
einhandelten, konnten wir zumindest Schlimmeres verhindern. Auf
jeden Fall können wir behaupten, das schönste Tor des
Tages erzielt zu haben: Gegen Ende der ersten Halbzeit netzte Kaiser
mit einem sehenswerten Flugkopfball zur 2:0 Pausenführung ein
und sorgte damit für Beruhigung auf der Niederadener Trainerbank.
Fest
steht allerdings, dass wir mit den wenigen, derzeit zur Verfügung
stehenden Spielern nicht konkurrenzfähig sind und ein erneutes
Abrutschen in den Tabellenkeller kaum zu vermeiden sein wird. Anscheinend
ist selbst ein 25 Spieler umfassender Kader nicht mehr ausreichend,
um eine Saison bestreiten zu können. Am Sonntag kommt der Tabellenvierte
Rot Weiß Unna an die Jahnstraße - man darf also gespannt
sein.
Bericht:
Ostermann
SuS Kaiserau III: Brinkmann, M., Mischel, Kaiser, Weinert, Wierike,
Schneider, Adelsberger, Thomae, Renner, Pincus, Bublat (Brinkmann,
L., 68. min.)
Tore: 0:1 22. Min., 0:2 ET Kaiser 31. Min., 0:3 58. Min., 0:4 64.
Min., 0:5 66. Min., 0:6 69. Min., 0:7 88. Min.
[02.11.]
SuS Kaiserau III - TuS Hemmerde 4:1
Auch
das dritte Heimspiel innerhalb von drei Wochen konnten wir gewinnen,
dieses Mal viel es im Gegensatz zu den letzten Wochen aber etwas
deutlicher aus. Zunächst hatte allerdings der Gast aus Hemmerde
mehr vom Spiel und hätte zweimal in Führung gehen müssen.
Unsere Defensive hatte zu Beginn des Spiels Probleme, sich auf den
Gegner einzustellen. Nach einer Ecke markierte dann aber Adelsberger
per Kopf das 1:0. Mit der Zeit bekamen wir mehr Ordnung in die eigenen
Abwehrreihen, doch nach einem eigenen Einwurf liefen wir in einen
Konter und mussten das 1:1 hinnehmen. Die Freude bei den Gästen
wehrte aber nicht lange, denn Rebbert wurde schön von Daubert
freigespielt und vollendete Eiskalt zur erneuten Führung.
Mit
der Führung im Rücken kamen wir dann sehr gut aus der
Pause und kontrollierten das Spiel. Im Gegensatz zur letzten Woche
nutzten wir die Überlegenheit heute aus und kamen durch Rebbert,
der sich unnachahmlich hochschraubte, zum 3:1. Anstatt das Spiel
jetzt sicher runterzuspielen ließen wir aber in der Folge
etwas die Zügel schleifen, so dass sich Guth noch 1-2 Mal auszeichnen
musste. Aber auch wir hatten weitere Möglichkeiten das Ergebnis
hochzuschrauben, was Adelsberger dann mit dem Schlusspunkt zum 4:1
dann auch nutzte. Mit 9 Punkten aus den letzten drei Spielen haben
wir uns etwas befreit und den Anschluss ans untere Mittelfeld bekommen.
Allerdings ist der Tabellenletzte weiterhin nur 4 Punkte entfernt,
weshalb wir bis zur Winterpause auf jeden Fall noch mal nachlegen
müssen.
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