Am
Hertinger Tor kassierten wir bei unserem Versuch, den Relegationsplatz
zu verlassen, gegen Rot-Weiß Unna eine weitere, ärgerliche
Niederlage. Wenn man es böse formulieren möchte, kann
man sagen, dass ein gut aufgelegter Torhüter und ein, in die
Jahre gekommener Stürmer ausreichen, um uns unsere Grenzen
aufzuzeigen.
Dabei
kann man der Mannschaft weder den Willen noch die Einsatzbereitschaft
absprechen, das Spiel gewinnen zu wollen. Über weite Strecken
der Partie waren wir die spielbestimmende Mannschaft. Der frühe
Rückstand sowie das Gegentor kurz vor dem Seitenwechsel, ließen
uns jedoch nahezu die ganze Spielzeit über einen Rückstand
hinterher rennen. Das hatte zur Folge, dass wir nach und nach unsere
Defensive öffneten und dem Gegner Platz für Konter ließen,
den dieser auch prompt ausnutze. Auf der anderen Seite brauchten
wir wieder einmal viel zu viele Chancen, um zum Torerfolg zu kommen.
Das Verhältnis der 1:1-Situationen war nämlich durchaus
ausgeglichen. Doch während Herr Ciplak sämtliche Chancen
nutze, vergaben wir eine nach der anderen.
Nun
bleiben uns noch zwei Heimspiele, um den Rückstand von drei
Punkten auf den Vfl Kamen noch aufzuholen. Also nochmal 180 Minuten
Gas geben und hoffen, dass der Konkurrent weiterhin patzt.
Mit
einer nur mit dem Trainerduo besetzten Reservebank empfingen wir
heute den ungeschlagenen Spitzenreiter aus Niederaden. Am Ende ging
der Gast (erwartungsgemäß) mit 1:0 als Sieger vom Platz
und der Chef-Coach hatte sich in der Zwischenzeit selbst eingewechselt.
In den 90 Minuten dazwischen lieferten wir eine sehr passable, vor
allem disziplinierte Mannschaftsleistung ab und forderten den Gegner
bis zur letzten Minute. Die Defensive um Libero Kaiser ließ
heute wenig anbrennen. Leider fehlte uns wieder einmal die Kaltschnäuzigkeit
vor dem gegnerischen Tor, um den ganz großen Wurf zu schaffen.
Sofern
wir es endlich einmal schaffen, unser Leistungspotential in mehreren
aufeinander folgenden Spielen abzurufen, sollten wir noch ein paar
Punkte sammeln können, um sämtlichen Eventualitäten
in der Abstiegsregelung aus dem Wege zu gehen. Das die Mannschaft
in der Lage ist, guten Fußball zu spielen, hat sie heute auf
jeden Fall bewiesen.
Kaum
ist Spielertrainer Mischel aus seinem Urlaub zurück, schon
haben wir das Siegen wieder verlernt. Dabei starteten wir gut in
das Spiel, waren spielbestimmend und konnten zunächst an die
Leistungen der letzten beiden Wochen anknüpfen. Viel zählbares
sprang dabei aber nicht heraus, und das war auch unser Problem.
Wir spielten mit viel Aufwand bis zum Sechzehner ließen Ball
und Gegner gut laufen, aber gefährliche Torraumszenen blieben
meist aus. Von den Gastgebern war im ersten Durchgang nur wenig
zu sehen. Bereits in der Nachspielzeit der ersten Hälfte fasste
sich dann Mischel aus gut 25 Metern ein Herz und zog ab, der gegnerische
Torwart konnte den Ball nicht packen, und so gingen wir mit 0:1
in die Pause.
Nach
der Halbzeit drehte sich das Spielgeschehen, Hemmerde kam immer
besser in die Partie und wir verloren nach und nach unsere Linie.
So konnten die Gastgeber dann auch zunächst ausgleichen und
nicht lange später sogar in Führung gehen. Erst nachdem
wir in Rückstand gerieten fanden wir langsam wieder ins Spiel.
Wir hatten jetzt wieder mehr Spielanteile und konnten uns Chancen
erarbeiten. Mehr als zwei Lattentreffer sprangen zunbächst
aber nicht heraus und dann konnte Hemmerde mit einem Konter auf
3:1 erhöhen. Wir gaben aber nicht auf und Mischel brachte uns
mit einem Kopfablltor wieder heran. Ausgleichen konnten wir aber
nicht mehr, mit einem letzten Konter konnten die Gastgeber noch
auf 4:2 erhöhen und den Schlusspunkt unter die Partie setzen.
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