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Punkte wurden uns auf dem Silbertablett präsentiert, aber wir
haben dankend abgelehnt. 55 Minuten lang haben wir gegen den Tabellenvierten
gut gespielt und verdient mit 1:0 geführt. Dann zückte
der uns bis dahin sehr wohlgesonnene Schiedsrichter (Unser Tor war
Abseits) nach einem harten Foulspiel die Rote Karte für einen
der Gäste. Diese mehr als komfortable Situation war uns nicht
ganz geheuer, da haben wir lieber das Fussballspielen eingestellt
und uns selber demontiert. Gegen 10 Gegner haben wir das 1:1 kassiert,
dann gegen nur noch 9 Gegner noch das 1:2 und einen Elfmeter verschuldet,
der allerdings nicht verwandelt wurde. Zum krönenden Abschluss
noch selber zwei Platzverweise eingefahren und einen Schritt näher
in Richtung Abstieg gegangen. So langsam wird die Luft zum Atmen
doch reichlich dünn...
SuS Kaiserau III: Höppner, Kaiser, Engeborg, Tost (Thomae),
Wierike, Renner (Adelsberger), Schneider (Siebert), Pincus, Michalek,
Guse, Mischel
Tore: 1:0 Guse , 1:1, 1:2
Bes. Vorkom.:
Rote Karte für VfL Mark III
Rote Karte für VfL Mark III
Rote Karte Guse
Gelb-Rote Karte Mischel
[22.03.]
TuRa Bergkamen II - SuS Kaiserau III 3:3
Rückkehrer
Guse und Spielertrainer Mischel bildeten heute beim Auswärtsspiel
in Bergkamen wohl das älteste Stürmerduo der Liga. Wer
wohl auf die Idee gekommen ist, Mischel in den Sturm zu stellen?
Wie auch immer: Bereits nach wenigen Minuten zahlte sich der Einsatz
von Guse aus und wir gingen mit 1:0 in Führung. Doch bereits
wenige Minuten später konnte der Gastgeber zum 1:1 ausgleichen;
nicht zum letzten Mal in diesem Spiel.
Noch
zweimal gingen wir, durch Pincus und noch einmal durch Guse, in
Führung. Und zweimal, in jeweils immer kürzeren Abständen
zum Führungstreffer, konnte Bergkamen ausgleichen. Bei allen
drei Gegentreffern halfen wir tatkräftig mit. Die Namen der
Übeltäter werden wie gewohnt nicht genannt. Am Ende konnten
wir uns bei Höppner bedanken, dass wir zumindest den einen
Zähler mit nach Hause nehmen konnten.
Drei
Auswärtstore und trotzdem kein Sieg. Eigentlich sollte man
da von zwei verschenkten Zählern sprechen. Aber mit Blick auf
die deutliche Leistungssteigerung gegenüber den vorherigen
Spielen, nehmen wir lieber die Erkenntnis mit, dass wir das Fußballspielen
nicht verlernt haben und noch immer wissen, wo das Tor steht. Wenn
wir nun auch noch das Verteidigen des eigenen Gehäuses in unseren
Arbeitsplan aufnehmen, steht dem ersten Pflichtspielsieg in 2009
nichts mehr im Wege.
Was
für einen Spielbericht soll man zu so einem Spiel schreiben?
Wer nicht da gewesen ist, der hat nicht viel verpasst. Wer da gewesen
ist, dem wird das Spiel nicht lange in Erinnerung bleiben. Es passierte
90 Minuten lang einfach nicht viel Erwähnenswertes. Am Ende
stand es 0:1 für den Gast und wir konnten auch im dritten Spiel
innerhalb einer Woche gegen einen unmittelbaren Tabellennachbarn
keinen Sieg einfahren.
Höppner
zeichnete sich durch einige Rettungsaktionen aus, die am Ende allerdings
vergebens gewesen sind. Vorne kamen wir über 90 Minuten kaum
zu einer nennenswerten Torchance und konnten auch eine Überzahlsituation,
aufgrund einer roten Karte für den VFL nicht ausnutzen.
Eine
unnötige, überflüssige und ärgerliche Niederlage
kassierten wir heute im Nachholspiel in der Graf-Adolf-Kampfbahn
in Fröndenberg. In den 85 Minuten Spielzeit zwischen den beiden
Gegentreffern waren wir absolut spielbestimmend und dem Gegner klar
überlegen.
Das
Spiel hatte kaum begonnen und schon lagen wir mit 0:1 im Hintertreffen.
In der Folgezeit entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor; jedoch
konnten wir aus unserer Überlegenheit kein Kapital ziehen.
Wir hatten dabei Glück, dass Fröndenberg bei einem der
wenigen Konter nur den Pfosten traf. Im zweiten Spielabschnitt das
gleiche Bild: Das Spiel lief stets nur in Richtung des Fröndenberger
Tores. Nach einem beherzten Einsatz und klugen Querpass von Adelsberger,
brauchte Siebert nach knapp einer Stunde Spielzeit das Leder nur
noch zum hochverdienten 1:1 über die Linie zu drücken.
Anschließend ließen wir in unserem Offensivdrang ein
wenig nach.
Als
beide Mannschaften sich mit einem Unentschieden zufrieden geben
wollten - die Heimmannschaft trat in den letzten Minuten ohnehin
nur noch nach allem, was gelbe Stutzen an hatte - gab es einen Freistoß
für Fröndenberg kurz hinter der Mittellinie. Das Spielgerät
flog über unsere gesamte Defensive hinweg und fand einen Abnehmer
am hinteren Pfosten. Dieser brachte das Leder scharf vor das Tor,
von wo aus es irgendwie den Weg zum 1:2 über unsere Torlinie
fand. Zweimal gepennt - zweimal bestraft. Jetzt wird es höchste
Zeit für die nächsten drei Punkte.
Nach
gut einer Viertelstunde Spielzeit kategorisierte ein neutraler Zuschauer
das Spiel als "Not gegen Elend" und keiner hat ihm wirklich
widersprochen. In der Tat musste man schon ein eingefleischter Fußballfan
sein, um sich an dem Gekicke in der Massener Modder zu erwärmen.
Nach gut einer halben Stunde Spielzeit hatten dann zumindest die
Anhänger der Heimmannschaft Grund zum jubeln. Unsere komplette
Defensive spekulierte auf einen Abseitspfiff des Unparteiischen
und vergaß dabei den Gegner am Abschluss zu hindern. Prompt
lagen wir mit 1:0 in Rückstand. Unsererseits schafften wir
es die komplette erste Hälfte nicht, das gegnerische Gehäuse
auch nur einmal in Gefahr zu bringen.
Mit
Beginn des zweiten Abschnitts gingen wir mit viel mehr Aggressivität
in die Zweikämpfe und verschafften uns dadurch Feldvorteile.
Nach gut einer Stunde Spielzeit wurde unser Offensivspiel mit einem
Elfmeterpfiff, nach Foulspiel an Siebert, belohnt. Mischel verwandelte
den fälligen Strafstoß zum 1:1. Anschließend ging
das Spiel hin und her; beide Mannschaften überboten sich dabei
im Auslassen klarster Einschussmöglichkeiten. Zehn Minuten
vor dem Ende zeigte der Unparteiische dann zu allem Unglück
auf unseren Elfmeterpunkt. Doch Höppner machte seinem Namen
als Elfmeterkiller alle Ehre, wehrte den anschließenden Strafstoß
ab und rettete uns damit den einen Punkt.
Das
Spiel hatte auch keinen Sieger verdient. So sieht Abstiegskampf
aus. Mit dem Remis konnten wir zumindest den Abstand zu Massen halten.
Um sich aus der Abstiegsregion zu befreien, bedarf es jedoch einer
deutlichen Leistungssteigerung. Unser schwaches Offensivspiel einzig
mit den schlechten Platzverhältnissen zu entschuldigen wäre
zu einfach. Torchancen kann man notfalls auch durch Einsatzwillen
erzwingen. Schon Mittwoch besteht dazu in Fröndenberg die Gelegenheit.
Das
erste Meisterschaftsspiel unter Spielertrainer Mischel fand bei
bestem Fußballwetter auf dem Kaiserauer Kunstrasen statt.
Die gezeigten Trainingsleistungen der Vorwochen ließen einiges
erwarten. Unverständlicherweise jedoch verschliefen wir die
erste halbe Stunde völlig. Wir waren zu weit weg von unseren
Gegenspielern, leisteten uns haarsträubende Abspielfehler und
konnten von Glück reden, nicht frühzeitig in Rückstand
geraten zu sein. Gegen Ende der ersten Halbzeit fanden wir jedoch
nach und nach zu unserem Spiel und kamen insbesondere über
unsere linke Seite mehrfach gefährlich vor das gegnerische
Gehäuse. Die sich ergebenden Torchancen konnten jedoch leider
nicht genutzt werden.
Auch
im zweiten Durchgang wurde die Partie von beiden Seiten sehr intensiv
geführt, ohne jedoch unfair zu werden. Nach gut einer Stunde
Spielzeit wurden die Räume im Mittelfeld immer größer
und es ergab sich Platz für unsere Offensivkräfte. Leider
ließen wir oftmals die nötige Cleverness vermissen und
verpassten innerhalb weniger Minuten mehrfach den finalen Pass,
um in erfolgsversprechende Einschusssituationen zu gelangen. Gegen
Ende der Partie offenbarten wir unsererseits Lücken im Deckungsverbund,
die der Gegner jedoch nicht nutzen konnte. Als beide Seiten sich
wohl schon mit einem leistungsgerechten Unentschieden abgefunden
hatten, fand eine Flanke den Weg in unseren 16er, wo ein Langscheder
Spieler keine Mühe hatte, den Ball aus weniger Metern Entfernung
über die Linie zu köpfen.
Die
späte Niederlage ist umso ärgerlicher, da wir bereits
im Hinspiel erst in der Nachspielzeit den Ausgleich kassiert hatten.
Alles in allem stimmten aber Einsatz- und Laufbereitschaft, und
mit etwas mehr Kaltschnäuzigkeit im Angriff werden wir die
nötigen Punkte in den kommenden Partien einfahren.
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