Die
heutige 1:2 Niederlage gegen Rot-Weiß Unna bedeutet nicht
nur das Ende unserer langandauernden Siegesserie, sondern war gleichzeitig
auch die erste Niederlage in der Rückrunde. Zu schämen
brauchen wir uns dafür allerdings nicht. Die in allen Mannschaftsteilen
couragierte Leistung hätte mindestens einen, wenn nicht sogar
drei Punkte verdient gehabt. Derzeit fehlt uns leider die nötige
Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor, um aus unseren zahlreichen Chancen
Kapital zu schlagen.
Von
Beginn an entwickelte sich auf unserem Rasenplatz ein abwechslungsreiches
Fußballspiel, in dem wir bereits nach wenigen Minuten durch
Pincus die erste hundertprozentige Einschussmöglichkeit hatten,
als dieser nach einem Fehlpass in der Unnaer Abwehr freistehend
vor dem gegnerischen Torhüter auftauchte. Unna kam seinerseits
insbesondere durch hoch in den 16er geschlagene Flanken zu Tormöglichkeiten.
So fiel dann das 0:1 nach eben einer dieser Flanken, als wir im
Deckungsbereich unsortiert standen und der gegnerische Stürmer
somit unbedrängt einköpfen konnte.
In
der zweiten Spielhälfte entwickelte sich ein Spiel auf ein
Tor. Wir spielten nun unsere klaren konditionellen Vorteile aus
und drängten Unna tief in die eigene Hälfte. Wie in der
1. Halbzeit schafften wir es jedoch nicht, aus dem Spiel heraus
einen Treffer zu erzielen. So war es symptomatisch, dass wir den
Ausgleichstreffer zum 1:1 durch einen an Bütterling verursachten
und von Mischel verwandelten Strafstoß erzielten. Als Unna
in der letzten Viertelstunde mit den Kräften völlig am
Ende war und es nur noch eine Frage der Zeit zu sein schien, bis
wir den entscheidenden Treffer erzielen würden, erhielten wir
die Quittung für die ausgelassenen Torchancen. In einer Einzelaktion
setzte sich der gegnerische Stürmer zunächst regelwidrig
im Zweikampf durch und hob dann anschließend zu einer Schwalbe
im Strafraum ab. Der Unparteiische würdigte diese Leistung
mit dem Elfmeterpfiff. Den anschließenden Strafstoß
verwandelte Unna sicher und stellte damit Spielverlauf und Kräfteverhältnis
komplett auf den Kopf.
Kein
Grund, den Kopf hängen zu lassen. Trotz der Niederlage werden
wir Montag reichlich Pils trinken und in den Mai tanzen.
Ob
das heutige 2:2 gegen die Reserve aus Bausenhagen als ein Punktgewinn
oder doch eher als Punktverlust zu bewerten ist, steht jedem Spielbeobachter
frei. Nach der anschließenden Punkteteilung zwischen Unna
und Afferde bleibt zumindest hinsichtlich der Tabellensituation
alles beim Alten.
Zum
Spiel: Trotz einiger personeller Umstellungen hatten wir uns vorgenommen,
die Partie von Beginn an zu dominieren. Während wir jedoch
in der Defensive weitestgehend sicher standen, hakte es in der Vorwärtsbewegung
an allen Ecken und Enden. Die unglückliche Kombination aus
einer Körperverletzungen billigend in Kauf nehmenden Bausenhagener
Defensive und einem generös über alles hinwegsehenden
Schiedsrichter machte uns das Spiel nicht gerade leichter. Wohin
solch ein Verhalten führen kann, ist jederzeit bei Herrn Deppe
nachzufragen.
Nachdem
wir zehn Minuten vor Schluss durch zwei selbstverschuldete Gegentore
mit 0:2 hinten lagen und uns bis dahin so gut wie keine Torchance
erarbeitet hatten, gab es wohl keinen Zuschauer, der noch einen
Cent auf uns gesetzt hätte. In der Zwischenzeit spielten wir
hinten Mann-gegen-Mann und hatten einen dritten Stürmer aufs
Feld gebracht. Wieder einmal war es dann Mischel, der in der 83.
Minute die linke Klebe auspackte, das Spielgerät aus 16 Metern
ins Tor murmelte und uns somit wieder ins Spiel brachte. Bereits
60 Sekunden später war es dann Holtmann, der sich mit einer
couragierten Einzelaktion im gegnerischen Strafraum durchsetze und
den Ball derart scharf vor das Tor brachte, dass dem Bausenhagener
Abwehrspieler nichts anderes übrig blieb, als das Leder zum
2:2 ins eigene Tor zu befördern.
In
den verbleibenden Minuten waren wir drückend überlegen
und kamen durch Bütterling zweimal freistehend vor dem Tor
zum Abschluss, verpassten es aber, den Siegtreffer zu erzielen.
Das wäre dann aber wohl auch des Guten ein wenig zu viel gewesen.......
Bei
ähnlich heißen äußeren Bedingungen wie im
Hinspiel war auch das Rückspiel gegen den souveränen Tabellenführer
Königsborn auf einem erstaunlich hohen Kreisliga B-Niveau.
Von der ersten Minute an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch
mit Torchancen auf beiden Seiten. Unsere Defensive stand gut und
wenn es doch einmal zu einer Unachtsamkeit kam, war Guth stets zur
Stelle und bewahrte uns vor einem Rückstand. In der Offensive
kamen wir insbesondere durch Standardsituationen immer wieder gefährlich
vor das gegnerische Tor. Die bis dahin größte Chance
erkämpfte sich Holtmann unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff,
als er plötzlich völlig frei vor dem gegnerischen Torhüter
auftauchte, den Ball aber nicht an diesem vorbeilegen konnte.
Zwei
Minuten nach Wiederanpfiff machten wir es dann besser. Mischel führte
einen Freistoß in der Nähe des Mittelkreises schnell
aus und spielte damit Holtmann am 16er frei. Dieser lupfte die Kugel
über den herausstürzenden Torhüter hinweg zum 1:0
in die Maschen. Der Trainer konnte diese Aktion jedoch nur aus dem
Augenwinkel verfolgen, weil er sich mal wieder um seine laufunfreudigen
Einwechselspieler kümmern musste.
Nach
dem Führungstreffer zogen wir uns dann allerdings ein wenig
zu weit in die eigene Hälfte zurück bzw. wurden von Königsborn
an den eigenen Strafraum zurückgedrängt. Nachdem der Gegner
bereits eine Vielzahl größter Einschussmöglichkeit
vergeben hatte, glich Königsborn dann in der 70. Minute per
Kopfball nach einem Eckstoß zum verdienten 1:1 aus. In den
letzten zwanzig Minuten kamen beide Mannschaften noch zu weiteren
Torchancen - die größte landete an unserem Innenpfosten
- jedoch konnte keine der beiden Mannschaften mehr das Spiel für
sich entscheiden.
Fazit:
Ein verdienter Punktgewinn, der uns nächste Woche mit breiter
Brust auf die Alm fahren lässt.
Auch
das dritte Auswärtsspiel in Folge konnten wir erfolgreich für
uns entscheiden. Aber wie bereits in den vergangenen Wochen, strapazierten
wir auch diesmal die Nerven von Trainern und Zuschauern, getreu
dem Motto "Ein gutes Pferd springt nicht höher als es
muss". Diesmal hat der Hindernisbalken jedoch beträchtlich
gewackelt.
Wir
begannen das Spiel wie wir es uns vorgenommen hatten, ließen
Ball und Gegner laufen und nutzen auf dem weitläufigen Spielfeld
unsere läuferischen Vorteile. Nach gut 20 Minuten gingen wir
folgerichtig durch Nowara mit 1:0 in Führung. Vorausgegangen
war eine sehenswerte Flanke von Bütterling, die Nowara aus
wenigen Zentimetern Entfernung nur noch über die Linie zu drücken
brauchte. In der Folgezeit versäumten wir es dann jedoch, aus
unserer Feldüberlegenheit weiter Kapital zu schlagen und liefen
stattdessen sogar in einige gefährliche Konter.
Nach
wenigen Minuten in der zweiten Spielhälfte zeigte der Unparteiische
nach einem Eckball für Alteheide aus unerfindlichen Gründen
auf den Elfmeterpunkt. Kaiser soll sich regelwidrig im 16er verhalten
haben. Alteheide nutzte das Geschenk und glich zum 1:1 aus. Nach
diesem Ausgleich aus heiterem Himmel brauchten wir einige Minuten,
um unser Angriffsspiel wieder ins Rollen zu bekommen. Nachdem wir
uns wieder gefangen hatten, vergaben wir dann reihenweise unsere
Torchancen und hatten zudem bei einem Lattentreffer von Nowara Pech
beim Abschluss. Als viele Besucher sich bereits mit einem Unentschieden
abgefunden hatten, spielte Mischel mit einem Diagonalpass Adelsberger
mustergültig am 16er frei und dieser schob die Kugel abgebrüht
am Torhüter vorbei zum hochverdienten 2:1 ins lange Eck.
Fazit:
Wir haben heute zwar Chancen für drei Spiele vergeben, aber
letztlich doch die drei Punkte verdient mit nach Kaiserau genommen.
Die Hürden in den kommenden Wochen werden jedoch ein wenig
höher sein.
Trotz
besten Fußballswetters mussten wir heute gegen die Reserve
der SG Massen auf dem kleinen Ascheplatz antreten. Anfängliche
Befürchtungen, wir würden aufgrund der Platzwahl vor größere
Probleme gestellt werden, schienen bereits nach fünf Minuten
beseitigt. Adelsberger vollstreckte aus kurzer Distanz nach einem
Stellungsfehler der Massener Defensive völlig freistehend zum
1:0. Anschließend stellten wir jedoch für den Rest der
Halbzeit das Offensivspiel nahezu ein. Massen erspielte sich leichte
Feldvorteile, ohne jedoch aus dem Spiel heraus gefährlich vor
unserem Tor aufzutauchen. Bei Standardsituation jedoch musste Brinkmann
mehrfach in höchster Not retten.
Im
zweiten Spielabschnitt verlagerten wir unser Angriffsspiel vermehrt
auf die rechte Angriffsseite, da insbesondere Nowara dort Vorteile
gegenüber seinem Gegenspieler hatte. Leider konnten weder Hüttemann
noch Adelsberger aus den daraus resultierenden Eckstößen,
getreten durch Mischel, Kapital schlagen. So kam es, dass die SG
Massen in der 70. Minute unter gütiger Mithilfe unsererseits
(mehr wird nicht verraten) zum 1:1 ausgleichen konnte. Wie gefestigt
unser Team im Laufe der Saison geworden ist, zeigte sich in der
prompten Reaktion schon zwei Minuten später, bei der Holtmann,
nach schöner Kombination von Nowara und Michalek aus kurzer
Distanz zum 2:1 vollstreckte.
In
der Schlussphase warf Massen noch einmal alles nach vorne, aber
unsere Defensive um Tost, Kaiser und Wierike stand, wie das ganze
Spiel über, sicher. In der 94. Minute eroberte Duda nach einem
gegnerischen Eckball das Spielgerät an der Mittellinie und
rannte alleine mit demselben ins leere Tor (der Torhüter hatte
das Bedürfnis, bei der vorangegangenen Ecke Stürmer spielen
zu müssen). Der Sieg war perfekt und wurde auch in den restlichen
x² Minuten Nachspielzeit nicht mehr gefährdet.
Diese
Webseite ist optimiert für eine Bildschirmauflösung
von 1024x768 und Mozilla 1.7b und höher.
Hiermit distanzieren wir uns ausdrücklich von allen Inhalten
aller gelinkten Seiten auf dieser Website und machen uns diese
Inhalte nicht zu eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf
unserer Website angebrachten Links.